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Weitere Abmahnungen der DEBCON GmbH im Auftrag der DigiProtect GmbH, Puaka Video Produktion GmbH und Silwa Filmvertrieb AG

 

Uns erreichen weitere Schreiben der

DEBCON GmbH aus Witten

im Auftrag der

DigiProtect GmbH
Puaka Video Produktion GmbH und
Silwa Filmvertrieb AG

wegen

ursprünglich durch die Kanzlei Urmann + Collegen (U + C) geltend gemachter Forderungen.

Bereits Anfang des Jahres 2012 hat die DEBCON erste Schreiben direkt an die Betroffenen verschickt. Beachten Sie hierzu bereits meinen diesbezüglichen Beitrag.

Nunmehr erreichen mich weitere Schreiben der DEBCON im Auftrag der DigiProtect GmbH, Puaka Video Produktion GmbH und der Silwa Filmvertrieb AG, mit denen die DEBCON die ursprünglich von der Kanzlei Urmann + Collegen (U + C) geltend gemachten Forderungen von 650,- Euro einzuziehen versucht. Die Kanzlei Urmann + Collegen (U + C) hatte seinerzeit – vor der “Versteigerung der Forderungen” – die Abmahnbeträge nahezu verdoppelt, so dass die DEBCON konkret einen Betrag in Höhe von 1.286,80 Euro geltend macht. Die geltend gemachte Forderung setzt sich zusammen aus einer 1,3 Geschäftsgebühr nebst Auslagenpauschale, einem Schadensersatz gem. Lizenzanalogie sowie sonstigen Ermittlungskosten. Weitere Inkassokosten seien nicht berechnet worden.

Die DEBCON betont in ihren Schreiben, dass ihr an einer für beide Seiten schnellen und kaufmännisch vernünftigen Abwicklung gelegen sei. Und so wird seitens der DEBCON “als absolute Ausnahme” zur Abgeltung sämtlicher Zahlungsansprüche ein pauschaler Vergleichsbetrag in Höhe von 495,- Euro angeboten. Dieses “großzügige Angebot” sei in den vergangenen Wochen von vielen anwaltlich vertretenen Schuldnern als fair akzeptiert worden.

Unklar bleibt jedoch nach wie vor, ob die jeweils behauptete Forderung in Höhe von 1.286,80 Euro, ursprünglich 650,- Euro, welcher angeblich Anwaltskosten zugrundeliegen, überhaupt entstanden ist. Es ist sicherlich nicht davon auszugehen, dass die jeweiligen Urheber den Rechtsanwälten Urmann + Collegen diesen Betrag bereits gezahlt haben, so dass diese Summe nunmehr im Rahmen eines Schadenersatzanspruches nachweislich eingezogen werden könnte. Offen ist auch, ob der von dieser Kanzlei zugrundegelegte Streitwert, nach dem sich die Anwaltskosten richten, überhaupt angemessen ist. Die Rechtsprechung ist in diesem Zusammenhang vollkommen uneinig. Aber genau diesen Umstand machen sich die jeweiligen Urheber und deren Rechtsvertreter zu nutze.

Sofern Sie ebenfalls ein solches Forderungsschreiben der DEBCON erhalten haben, lassen Sie sich hiervon nicht unter Druck setzten! Es empfiehlt sich dringend, anwaltlichen Beistand hinzuzuziehen, sofern das bisher nicht geschehen ist. Sollten Sie bereits anwaltlich vertreten sein, reichen sie das Schreiben der DEBCON einfach an ihren Anwalt weiter. Der sollte wissen, was zu tun ist.

Ansonsten stehe ich Ihnen gerne in diesem Zusammenhang als Ihr Rechtsanwalt zur Verfügung. Sie können mich zu den üblichen Bürozeiten unter meiner Kanzleinummer

0431 / 3053719

oder auch außerhalb der Bürozeiten unter meiner Filesharinghotline

0431 / 591 90 90

erreichen. Sie können mir aber auch eine email schicken:

ra.herrle@t-online.de

Für die außergerichtliche Vertretung bei Filesharing erhebe ich eine einmalig Pauschalgebühr, die unterhalb der geltendenden Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetz liegen kann. Die genaue Höhe hängt grundsätzlich von den Umständen des Einzelfalls ab. Bei typischen wettbewerbsrechtlichen Massenabmahnungen und bei Filesharing-Abmahnungen beträgt sie in der Regel 180 € inkl. Umsatzsteuer. Gerne gebe ich Ihnen aber im Rahmen der kostenfreien telefonischen Ersteinschätzung Auskunft über die anfallenden Kosten.